Weniger Verpackungen
Seit Inkrafttreten der Verpackungsverordnung im Jahre 1991 ist der Verbrauch von Verkaufsverpackungen ständig gesunken. Produzenten achten immer darauf, Verpackungsmaterial einzusparen, um die Lizenzgebühr zu senken. Sie verzichten auf unnötige Verpackungen oder reduzieren deren Gewicht, setzen auf Nachfüllpacks und Konzentrate oder tauschen das Verpackungsmaterial durch umweltfreundlicheres aus. Damit hat sich die abfallwirtschaftliche Produktverantwortung, die in der Verpackungsverordnung festgeschrieben wurde, ausgezahlt.
Weniger Müllberge
Seit 1992 konnte die zur Beseitigung anfallende Menge an Siedlungsabfällen in Berlin um rund die Hälfte reduziert werden. Im gleichen Zeitraum ist die Verwertungsquote wieder verwertbarer Materialien um das Dreifache gestiegen. Damit konnte erreicht werden, dass die Abfallberge nicht weiter gewachsen sind.
Weniger Betriebskosten
Die Verpackungen, die in die Gelbe Tonne, die Weiß-, Grün- und Braunglasbehälter und in die Papiertonne sortiert wurden, verringern die Menge des Hausmülls. Das beeinflusst schließlich die Betriebskosten, denn Verkaufsverpackungen werden ohne zusätzliche Kosten von den Entsorgungsunternehmen eingesammelt. Die Gebühr ist bereits im Warenpreis enthalten.
Weniger Energieverbrauch
Durch Verpackungsrecycling wird der Energieverbrauch bei verschiedenen Herstellungsprozessen deutlich gesenkt. Ein eindrucksvolles Beispiel für Energieeinsparung ist das Schmelzen von Aluminiumschrott. Dabei werden nur fünf Prozent der Energiemenge verbraucht, die benötigt wird, um die gleichen Menge Aluminium aus Bauxit herzustellen. |