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Bereits
seit den 70er Jahren sammeln die Bundesbürger Glasverpackungen
getrennt vom übrigen Abfall. Aber erst mit der Einführung
des Dualen Systems ist eine flächendeckende Sammlung
entstanden. Seitdem sind die Verwertungsmengen stark angestiegen:
Jeder weiß, dass Altglas ein wichtiger Rohstoff für
die Herstellung von neuen Glasprodukten ist. Doch wie funktioniert
Glasrecycling?
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Wichtig ist zunächst, dass
weißes, braunes und grünes Glas, nach Farben getrennt,
in die entsprechenden Sammelcontainer gelangt. Denn während
Scherben für die Wiedergewinnung von grünem Glas
einen höheren Anteil an
Fehlfarben enthalten können, darf der Rohstoff für
braunes Glas nur wenige Fremdanteile und der für weißes
Glas sogar nur 0,5 Prozent Grün- oder Braunanteile enthalten.

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In der Aufbereitungsanlage werden
die Fremdstoffe und Fehlwürfe wie beispielsweise
Glühbirnen, Spiegel und Steingutflaschen Zussortiert.
Danach wird das Glas zerkleinert. Ein Magnetabscheider trennt
Flaschenverschlüsse und andere Blechteile ab, Etiketten
landen im Papiersauger. Die Scherben werden gesiebt und noch
einmal genau sortiert, um auch die letzten Fehlfarben und
Fremdstoffe zu entfernen.

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Bei 1.200 bis 1.500 Grad Celsius
werden die Scherben und ein geringer Anteil der traditionellen
Rohstoffe wie Sand, Kalk und Soda in Schmelzwannen geschmolzen.

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Aufs Gramm genau dosiert, wird
das flüssige Glas an die Formgebungsmaschine weitergeleitet,
die neue Flaschen und Gläser produziert. Glas kann restlos
verwertet und als Rohstoff immer wieder verwendet werden.

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