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Kunststoffe
lassen sich nicht nur rohstofflich, sondern auch werkstofflich
recyceln. Beim werkstofflichen Recycling werden die gebrauchten
Kunststoffverpackungen
zunächst eingeschmolzen, um anschließend bei der
Herstellung neuer Produkte verwendet zu werden. Meistens geschieht
dies über ein Zwischenprodukt, das so genannte Regranulat.
Je besser die hierfür eingesetzten Verpackungskunststoffe
vorsortiert sind, desto besser lassen sie sich verwerten und
zu hochwertigen Produkten verarbeiten.
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Etwa ein Drittel der Kunststoffe
ist für diese werkstofflichen Verfahren besonders geeignet:
Nach der Grobsortierung werden die Altkunststoffe zunächst
zerkleinert, gewaschen und anschließend nach der Dichte
des Materials getrennt. Dafür gibt es drei mögliche
Trennverfahren. Das Ziel ist immer dasselbe:
ein möglichst sortenreiner Kunststoff.

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Nach dem Trocknen werden die Kunststoffteile
in einem Extruder geschmolzen und dann zu Granulat verarbeitet.

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Dieses Granulat bildet den Ausgangsstoff
für die Herstellung von Getränkeund Blumenkästen,
Kabelisolierungen, Folien und vielen anderen Produkten. Die
Mischung von rohstofflichem und werkstofflichem Recycling
hat sich auch unter ökologischen Gesichtspunkten als
der sinnvollste Weg bei der Verwertung gebrauchter Verpackungen
erwiesen.

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