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Weißblech
ist zu 100 Prozent verwertbar, und das beliebig oft. Da Weißblech
Stahl ist, kann es ohne Qualitätsverlust zu neuem Stahl
eingeschmolzen werden. Das heißt: Jede Dose, die gesammelt
wird, wird auch recycelt. Problemlos ist vor allem die Trennung
von anderen Verpackungsmaterialien. Ein Magnet reicht aus,
um selbst kleinste Weißblechteile auszusortieren.
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Vom Magneten gelangt das Blech
in die Schrottpresse. Unter hohem Druck werden leere Dosen
und andere Weißblechverpackungen auf einen Bruchteil
ihres ursprünglichen Volumens gepresst.

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Im Stahlwerk kann das Schrottpaket
eingeschmolzen werden. Die Verwendung von Weißblechschrott
spart große Mengen an Rohstoffen und Energie: Pro Tonne
Weißblechschrott werden 1,5 Tonnen Erz und 665 Kilogramm
Kohle eingespart.

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Das flüssige Metall wird in
Stranggießanlagen zu Stahlblöcken, den so genannten
Brammen, gegossen.

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Unter dem Druck von bis zu 1.200
Tonnen werden aus diesen Brammen in der Warmwalzstraße
zwei Millimeter dünne Stahlbänder hergestellt. Nachdem
das Rohmaterial für neue Weißblechverpackungen
den Kaltwalzprozess durchlaufen hat, ist es nur noch 0,12
Millimeter dick. Eine hauchdünn aufgetragene Zinnschicht
schützt und veredelt das neue Weißblech.
Die Verwertungsmöglichkeiten sind vielfältig. Prinzipiell
kann aus eingeschmolzenem Weißblech jedes gewünschte
Stahlprodukt neu entstehen. So muss aus einer Dose keineswegs
wieder eine Dose werden. Auch andere Stahlprodukte sind möglich,
zum Beispiel ein Karosserieteil.

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